-Kunst im Dom Klagenfurt 2026 -
Die Installation macht die menschliche Zerbrechlichkeit sichtbar, die immer schon besteht, aber dennoch kaum gesehen wird.
Kunstmesse Palais Ferstel 2026
Die WIKAM – die Wiener Internationale Kunstmesse im Palais Ferstel
28. Februar bis 8. März 2026
Klassik trifft Moderne
Meisterwerke für Kenner und Sammler
Die WIKAM ist eine der führenden Kunstmessen Österreichs und eine international anerkannte Plattform für Privatsammler, Museumsexperten, Kuratoren und kunstaffine Besucher aus dem In- und Ausland.
Hans-Peter Profunsers Werke sind dort durch die Galerie Szaal vertreten.
Veranstaltungsort:
PALAIS FERSTEL
Strauchgasse 4, 1010 Wien
28. Februar bis 8. März 2026
Freitag, den 27. Februar für Gäste mit persönlicher Einladung:
Preview: 16 bis 18 Uhr, Vernissage: 18 bis 21 Uhr
Öffnungszeiten
Täglich von 11 bis 19 Uhr, 8. März: 11 bis 18 Uhr
Neun Tage lang bietet die WIKAM die Portfolio-Highlights von 26 renommierten Kunstexpertinnen und -experten aus Österreich und Deutschland.
Transformation - Kunst im Dom 2026
Die diesjährige Kunstinstallation ist kein Fastentuch, das etwas verhüllt, als vielmehr die Enthüllung einer Wahrheit über den Menschen. Die Installation zeigt einen Zug von geschundenen, verletzten Körpern. Es sind teilweise liegende, gebückte Gestalten, die sich vom Domplatz durch das Kirchenportal weiter bis vor den Altarbereich bewegen. Die Figuren stehen auf einer an ein Gleis erinnernden Metallkonstruktion und die Torsi verändern sich farblich von braun bis zu weiß. Die in das Gleis eingezwängten Figuren lösen sich im Schlussteil vom Boden und ziehen entlang eines 8m hohen Gerüsts nach oben. Die Besuchenden können darin eine Verbindung zum Kreuzweg Christi herstellen. Sie sollen in diesen Figuren den geschlagenen, den gedemütigten, den verspotteten, den gefallenen, den entkräfteten, aber auch den von den Frauen aufgerichteten Jesus sehen. In Anlehnung an die Leidensgeschichte Christi mutieren die malträtierten Gestalten zu befreiten, erlösten Wesen.
Aschermittwoch, 18. Februrar, 19.00 Uhr: Eröffnung der „Kunst im Dom 2026“ im Rahmen der Liturgie zum Aschermittwoch, mit Diözesanbischof Dr. Josef Marketz; musikalische Gestaltung: Benjamin Britten „Missa brevis“ (Frauenchor der Dommusik)
2. Fastensonntag, 1. März, 16.00 Uhr: Gespräch mit Künstler Hans-Peter Profunser und Dompfarrer Peter Allmaier zur Kunstinstallation.
Die „Kunst im Dom 2026“ kann an Werktagen zwischen 8.00 und 17.00 Uhr und an Sonntagen zwischen 9.00 und 19.00 Uhr besichtigt werden.
Die Ausstellung kann von Aschermittwoch, 18. Februar, bis Ostermontag, 6. April, in der Domkirche Klagenfurt besichtigt
werden.
Führungen für Besuchergruppen oder Schulklassen können über office@klagenfurt.at bzw. 0463/54950 reserviert werden.
Weitere Informationen unter:
Dompfarrer Peter Allmaier bringt mit Profunsers Kunstinstallation die Frage
nach der Verwundungsbereitschaft in die Kirche herein und fragt, ob ein Mensch bereit ist, sich für das zu engagieren, was letztlich auf Christus hinführt.
-Sabeth Holland -
Er fackelt nicht lange und spricht lieber Klartext, und das möglichst wenig, Kompromisslos tut er, was er tun muss.
Werner Berg Museum
Gegen den Strom-Skulpturengarten
Wenn man den Kampf Pier Paolo Pasolinis gegen Faschismus, Kirche, Umweltzerstörung und Kapitalismus mit der Situation in der heutigen Zeit vergleicht, hat es in keiner Weise eine Wende zum Guten gegeben. Deshalb sind Krieg, Umwelt, politische und gesellschaftliche Verrohung, der Egoismus, unser Zerfleischungsprozess die Themen meiner Ausstellung. In meiner künstlerischen Arbeit ist es mir ein Bedürfnis diese Verwerfungen auf drastische Art darzustellen.
In fast allen meinen Werken wird die von mir gewollte Botschaft über figurative Darstellungen vorangetrieben. Der Torso ist mein zentrales Ausdrucksmittel, so auch in dieser Ausstellung. Durch die Reduktion auf das Wesentliche in der Plastik sollen die Spannung und Kraft in den Arbeiten verstärkt werden.
Für mich ist eine Skulptur eine starke Arbeit, sobald die Spannung und die Kraft nicht vernachlässigt werden. Diese beiden Komponenten müssen den Betrachter an das Werk binden. Sind sie nicht vorhanden, werden Interessierte nicht berührt.
Gegen den Strom schwimmen möchte ich mit meinen Arbeiten: Zerfleischung, Loslösung, Gegen den Krieg, Verstrickung, Die Vergessenen, Totentanz und so weiter.
Meine bevorzugten Materialien sind Marmor und Metall. Hier habe ich großteils mit altem rostigem Eisen gearbeitet. Dabei wurden Teile ausgeschnitten, von Hand getrieben verformt und wieder zusammengeschweißt. Die im Kopf gereifte Skulptur entsteht ohne Modell oder Zeichnung. Dadurch bin ich viel freier in meiner Arbeit und der Ausgang bleibt immer offen. Bei dieser Arbeitsweise komme ich, ähnlich wie Sportler, in einen Flow und werde auf eine meditative Art und Weise getragen. Die Arbeit mit dem Stein ist eine viel kompromisslosere als mit Metall, da im Stein kein Fehler mehr rückgängig gemacht werden kann. Auch bei diesem Material arbeite ich aus meiner Vorstellung im Kopf. Es ist für mich wie eine Route, die ich einschlage, um zum gewünschten Ergebnis zu kommen.
Hans Peter Profunser
Werner Berg Museum
Bleiburg|Pliberk
10. Oktober Platz 4
A-9150 Bleiburg/Pliberk
+43 (0)4235 / 2110-27 oder 2110-13
bleiburg.museum@ktn.gde.at
1. Mai – 9. November 2025
Öffnungszeiten:
Di-So: 10-18 h
Feiertags geöffnet
Führungen gegen Voranmeldung
Ausstellung-Mensch und Umwelt
Mit seinen kraftvollen Skulpturen eröffnet Hans-Peter Profunser die neue Ausstellung «Mensch und Umwelt» in den historischen Räumen der Casa Epper. In der ersten Phase, «Kontrovers», wird das sensible Gleichgewicht zwischen dem Menschen und seiner Umwelt ausgelotet.
Die Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit mit der Scuola di Scultura in Peccia, die seit über 40 Jahren ein lebendiges Zentrum für die künstlerische Auseinandersetzung
mit der Bildhauerei ist.
Im Laufe der Ausstellung wandelt sich die Präsentation: Neue Werke treten hinzu, geschaffen von den Studierenden Hans-Peter Profunsers, und bereichern den Dialog der Formen und Themen. Mit der zweiten Phase, «Der Zerstörer», verdichtet sich das Narrativ und lenkt den Blick auf die fragile und oft bedrohte Beziehung zwischen Mensch und Umwelt.
Casa Epper – Resonanzen des „Zerstörers“
Auch in Ascona klingt eine weitere Melodie unseres Jahres aus: die Ausstellung “Mensch und Umwelt / Der Zerstörer” in der Casa Epper.
Die Werke, die dort im Dialog mit dem Garten und den Räumen stehen, sprechen von den Gegensätzen zwischen Schöpfung und Zerstörung, von poetischer Zartheit und kraftvoller Geste.
Zur Finissage am Freitag, 19. September 2025, 17.00 Uhr laden wir euch von Herzen ein – ein letztes gemeinsames Eintauchen in diese Resonanzen.
Künstler*innen:
Armin Böttinger, Heinz Brehm, Klaus Eichler, Thomas Hassler, Randolph Koller, Jürgen
Möller, Kurt Müller, Marco Paniz, Yves Portenier, Berit Schmidt-Villnow, Sabine Seum,
Axel Svensson.
Ein Dialog aus Stein – kraftvoll, nachdenklich und eindringlich – in dem die Materie
selbst zum Zeugen der Veränderung wird.
Location: Casa Epper
Auf dem Gelände des Hotel Eden Roc
Öffnungszeiten: 06.06.-19.09.2025
Montag bis Sonntag: 09.00-17.00 Uhr
Via Albarelle 16 – 6612 Ascona – Switzerland – +41 91 785 71 71– info@edenroc.ch – www.edenroc.ch